Die universelle Regel
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„Die universelle Regel. Wie über die Regelung der Informationsverarbeitung die Welt im Kopf entsteht“

 

 

Zum Hintergrund

Mit diesem Buch und seinem Titel habe ich zum ersten Mal gewagt, mit dem Begriff „universell“ die Größenordnung anzusprechen, in welche die Entdeckung der ‚ADHS‘-Ursache tatsächlich gehört.

Ich hatte schon seit Jahren gewußt, daß ich letztlich so etwas wie eine Formel brauche, um diese Ursache erklären zu können, kam aber über die beiden Regeln nicht hinaus. Nachdem sich nun herausgestellt hat, daß es bei beiden Regeln um Kausalität geht, ging ich daran, die Regeln zu entwickeln, um sie in diesem Buch vorstellen und an ihnen den Unterschied zwischen prädikativ-logisch und funktional-logisch denkenden Menschen erklären zu können.

 

Das Buch hätte eigentlich ein Fachbuch sein sollen und war deshalb zunächst auf einen sehr begrenzten Leserkreis zugeschnitten.  Bei diesem konnte ich voraussetzen, daß die Materie bekannt ist und diese Leser die Regeln einzuordnen wissen. Da sich eine Publikation aus wirtschaftlichen Gründen jedoch nicht gerechnet hätte, musste ich das Buch inhaltlich erweitern, um einen größeren Leserkreis zu erreichen.

Das Buch erschien 2013 im Sierke Verlag

 

 

Zum Inhalt

Das Buch gliedert sich in vier Teile, von denen der erste Teil die Einleitung ist, in der ich auf die nachfolgenden Abschnitte und ihre Kapitel verweise.

 

Die Prämissen

Der zweite Teil beginnt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), ihrer „Entdeckung“ nach dem zweiten Weltkrieg und wie sie zum derzeitigen Zeitpunkt aus wissenschaftlicher Sicht gesehen wird.  Daran schließt ein Kapitel  zur Theorie von Frau Schwank an, ihre Entdeckung der beiden Gruppen und eine Erklärung der Begriffe „prädikativ“ und „funktional“. Ihm folgen zwei Kapitel, in denen ich meine Entdeckung beschreibe und noch einmal die Beobachtungen schildere, die ich auch schon im ersten Buch beschrieben habe.

Das vierte Kapitel ist der Frage gewidmet, wie nach derzeitigem Stand der Forschung das Wissen über die Wirklichkeit ins Gehirn kommt. In ihm befasse ich mich mit dem Konstruktivismus, in dem ich vor allem auf Jean Piagets konstruktivistische Sicht eingehe. An dieses schließt ein Kapitel mit einer Einführung in Piagets Terminologie an, gefolgt von einem Kapitel zu Neuronen und deren Verschaltung als der neuronalen Basis der sogenannten Informationsverarbeitung. Dieser zweite Teil schließt mit einem kurzen Überblick zu den Kognitiven Architekturen, Modellen, die im Fachbereich der Kognitionspsychologie entwickelt wurden und erklären sollen, wie unser Gehirn funktioniert. Ihnen stelle ich nachfolgend meinen Ansatz gegenüber.

 

Die universelle Regel

Im dritten Teil geht es um das das Kernthema des Buches: die „Universelle Regel“. Es hatte sich schon seit einiger Zeit abgezeichnet, daß es sich nicht um zwei verschiedene Regeln handelt, die entwickelt werden mußten, sondern es nur eine Regel ist, die in zwei Varianten vorliegt, und es sich in beiden Fällen um kausale Regelvarianten handelt. In der Kognitionspsychologie sind die Regeln bekannt, jedoch nur als Verhaltens-, bzw. Verfahrensregeln. Im Kapitel „Produktionsregel und Aktionsschema“ werden sie als Einzelregeln beschrieben und im nachfolgenden Kapitel werden beide zusammengeführt.

Bevor die universelle Regel als Kausalitätsregel vorgestellt wird, steht noch ein Kapitel zur Rolle der Kausalität in den Wissenschaften. Darin gebe ich einen kurzen Überblick zu physikalischen und psychologischen Auseinandersetzungen mit dem Thema, bevor ich etwas ausführlicher auf diejenigen Philosophen und deren Theorien zur Kausalität eingehe, die wesentlichen Einfluss auf unsere Vorstellungen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen hatten und auch die Psychologie beeinflusst haben. Den Hauptteil dieses Abschnitts bildet dann die Präsentation der Regel, ihre formale Beschreibung, Differenzierung und Explikation, sowie die Erläuterung anhand von Beispielen.

Zu einer quasiformalen Beschreibung habe ich mehrere neue Symbole eingeführt. Sie wurden später von mir wieder verworfen, nachdem sie herausgestellt hatte, daß die Lösung in den Fachbereich der Philosophie gehört. Zu diesem Zeitpunkt ging ich jedoch noch von einer mathematischen Lösung aus, für die, da mir mathematische Kenntnisse fehlen, die Symbole ein Ersatz sein sollten. Je ein Kapitel sind dann der prädikativen und der funktionalen Variante  gewidmet. Mit einem Kapitel zur Rückkopplung und Iteration schließt dieser Teil ab.

 

Zum Aufbau des Wissens

Im vierten Teil beschreibe ich anhand eines Modells den Aufbau des Wissens, wie er im Gehirn abläuft. Er beginnt mit einem Kapitel zum Gedächtnis, gefolgt von einer Beschreibung des Modells, das drei Perioden umfasst, innerhalb derer sich der Wissenserwerb abspielt. In diesen drei Kapiteln, die jeweils eine Periode beschreiben, geht es um die Wahrnehmung, das Erkennen und das Verstehen aus der geänderten Sicht. Auf diese Perioden werde ich später, in meinem letzten Buch, noch einmal zurückkommen, denn diese Einteilung ist zutreffend. Den Abschluss dieses dritten Teils bilden ein Kapitel zur Aufmerksamkeit und eines zu den Kriterien, welche die Zugehörigkeit zu einer der beiden Gruppen bestimmen.

 

Zum fünften Buch: ADHS – ein wissenschaftliches Fiasko. Ein Plädoyer für den Paradigmenwechsel

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Illustrationen
Marion Dägling
E-Mail: marion@madae.de

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München
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