Meine Bücher
 /  Meine Bücher

Gewahrwerden

Vom Gewahrwerden zum Bewusstseindie Integrationsformel und ihre prädikative und funktionale Variante

Erschienen 2004 bei Books on Demand -BoD

Dieses Buch entstand zuletzt durch die Ermutigung, die ich von  Frau Prof. Dr. Inge Schwank erhielt. Mit ihm wollte ich die Ursache des Verhaltens bekannt machen. Die Zielgruppe sind Eltern, denen mit den Beobachtungen und Beispielen das Verhalten ihres ADHS-Kindes erklärt werden soll.

Im Vorwort beschrieb ich, wie ich zu dieser neuen Sichtweise kam und welche Schlussfolgerungen ich daraus gezogen hatte. Die Einleitung beginnt mit der Fallbeschreibung eines ADHS-Kindes, welches von mir über einen längeren Zeitraum Hausaufgabenhilfe erhielt. Ich schildere darin zunächst seine schulischen Schwierigkeiten, gefolgt von einer ersten Hypothese für eine Erklärung des abweichenden  Verhaltens: das Verhalten ist keine Krankheit oder Störung, sondern eine andere Art des Denkens. In den beiden folgenden Kapitel geht es um zwei Beobachtungen, mit denen ich meine Hypothese überprüfen wollte. Die TeilnehmerInnen waren Eltern meiner Selbsthilfegruppe, von denen einige ebenfalls von ADHS betroffen waren. Die nicht betroffenen Eltern bildeten die „Kontrollgruppe.“

Anhand dieser Beobachtungen konnte ich zeigen, worin der Unterschied  im Denken der Personen der jeweiligen Gruppe liegt, da die Teilnehmer der beiden Gruppen auf ganz unterschiedliche Weise an die Aufgaben herangingen, weshalb sich ihre Art der Aufmerksamkeit unterschied.

Noch deutlicher wird diese jeweilige Art in den folgenden beiden Kapiteln. In ihnen  wird das Verhalten von Kindergartenkindern beschrieben, einmal bei einer Puzzle-Aufgabe und einmal beim Bau von Modellen mit einem Konstruktionsspielzeug. Diese Beobachtungen haben wir protokolliert und einige der Protokolle sind im Buch wiedergegeben

Im zweiten Teil des Buches kommt nach der Praxis die Theorie. Es war der erste Versuch,  die Voraussetzungen zu benennen und zu beschreiben, die zum Verständnis der Ursache  wichtig sind. Dort habe ich zwei neue Begriffe verwendet, die ich von da an beibehalten habe. Sie wurden bereits im Untertitel genannt: prädikativ und funktional.  Eingeführt wurden sie von Frau Schwank, um den Unterschied zwischen den beiden Gruppen zu verdeutlichen.

Im dritten Teil beschreibe ich mit einer einfachen Konstruktion, wie unser Gehirn arbeitet, um vom Wahrnehmen zum bewussten Verstehen zu kommen. In den folgenden Kapiteln wird beschrieben und an Beispielen erläutert, wie aus den einzelnen Merkmalen eines wahrgenommenen Gegenstandes der Gegenstand wird, den wir sehen, aber noch nicht als solchen erkennen und in seiner Funktion verstehen können. In ihnen erkläre ich auch, wie dieser Vorgang abläuft, sowohl bei Menschen, die wir als prädikativ bezeichnen und die als normal gelten aussieht, und wie er bei Menschen, die wir als funktional bezeichnen und zu denen Menschen mit ADHS gehören.

Im letzten Abschnitt gehe ich noch einmal anhand von Beispielen auf die Unterschiede ein

 

 

GehirnuADHS

Gehirn und ADHS

Erschienen 2008 im Centaurus-Verlag, seit März 2015 bei Springer

Vier Jahre später erschien mein zweites Buch. Nachdem klar war, dass die einfache Beschreibung der Unterschiede nicht ausreichte, um die neue Sicht auf das ADHS-Phänomen zu verbreiten und mir Kenntnisse fehlten, die für ein tiefer gehendes Verständnis notwendig waren, wechselte ich mit diesem Buch den Bezugsrahmen. Den neuen Rahmen bildet die Systemtheorie, denn das menschliche Gehirn und unser Bewusstsein sind Systeme, und sie können nur als solche in ihrer Arbeitsweise verstanden werden.

Die einzelnen Kapitel habe ich in Briefform geschrieben, weil es mir auf diese Weise einfacher wurde,  komplexe und neuartige Sachverhalte zu erklären. Zudem habe ich vier Thesen aufgestellt, die ich zu begründen versucht habe.

In der Einleitung, die zugleich die erste These enthält, nämlich dass es ein prädikativ und ein funktional arbeitendes Gehirn gibt, gehe ich noch einmal auf meine ursprüngliche Entdeckung ein, um die Unterschiede zu erklären. Die beiden folgenden Kapitel enthalten eine kurze Einführung in die Systemtheorie, auf deren Begriffen und Erkenntnissen die nachfolgenden Kapitel basieren. Daran schließt sich das Kapitel mit der zweiten These, der Behauptung von  einer universell gültigen Regel an. Diese Regel stelle ich in ihrer Grundform vor und erläutere sie anhand verschiedener Beispiele. Das nächste Kapitel ist den Neuronen gewidmet, den Nervenzellen des menschlichen Gehirns und ihren Aufgaben. Es folgt mit der dritten These die Funktion der Aufmerksamkeit im System Gehirn und ihr unterschiedlicher Zugriff, je nachdem, ob ein Gehirn prädikativ (‚normal‘) oder funktional (inklusive ‚ADHS‘) arbeitet. Dieser erste Teil des Buches schließt mit einem Kapitel zu den derzeitigen Vorstellungen zum menschlichen Gedächtnis.

Der zweite Teil des Buches enthält als vierte These die Behauptung, das menschliche Gedächtnis sei dynamisch und kein ‚Speicher‘ in dem unser Wissen aufbewahrt wird. Mit der fünften These wage ich mich auf ungesichertes Neuland mit der Behauptung, Bewusstsein sei ein System, welches nicht aus den Prozessen auf neuronaler Ebene hervorgeht. Mit dieser Behauptung widerspreche ich den meisten der derzeit aktuellen Annahmen.

Die beiden folgenden Kapitel sind noch einmal dem Gedächtnis gewidmet, diesmal aus der geänderten Sicht. In ihnen werden die Prozesse, die ich im ersten Buch etwas summarisch beschrieben wurden, unter systemtheoretischen Aspekt noch einmal beschrieben. Mit der Behauptung, unser Gedächtnis sei dynamisch, stellt sich zudem die Forderung nach seiner Struktur: Wie ist ein solches Gedächtnis aufgebaut? Da es nicht statisch ist und keine „Orte“ enthält, in denen die verschiedenen Zustände  unseres Wissens aufbewahrt werden, wird es als ein periodisch ablaufendes System beschrieben.  Anschließend folgt ein Kapitel mit Anmerkungen zur funktionalen Variante und zur Aufmerksamkeitsdefizitstörung, in welchem noch einmal die Unterschiede zur ‚normalen‘ Art hervorgehoben werden. Dieses Kapitel enthält zwei Zeichnungen, die eines als ‚normal‘ geltenden Kindes und die eines Kindes, das als funktional gilt. In beiden Zeichnungen kommt die jeweilige Art sehr schön zum Ausdruck Der zweite Teil endet mit einer Zusammenfassung der aufgestellten Thesen.

 

 

vomgewahr

 Vom Gewahrwerden zum Bewusstsein –die funktionale Art der Aufmerksamkeit

Erschienen 2009 im Reiner Saunar Verlag

Mit der grundlegend überarbeiteten Neuauflage meines ersten Buches, welches ich vom Markt genommen habe, erhielt dieses einen neuen Untertitel, da die Vorstellung von einer Integrationsformel zur Erklärung des Verhaltens nicht mehr stimmte. Zudem machten die Rückmeldungen auf mein erstes Buch diese Neufassung erforderlich, denn die Eltern hatten zwar in den Beispielen und Beschreibungen das Verhalten ihrer Kinder und, sofern sie selbst betroffen waren, auch ihr eigenes wiedererkannt und zum ersten Male eine Erklärung erhalten. Doch der theoretische Teil war nicht verstanden worden. Da diese Beschreibungen die kognitive und die Wahrnehmungspsychologie als Bezugsrahmen hatten, in der Öffentlichkeit aber neurowissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse weitaus bekannter sind, habe ich den zweiten Teil umgeschrieben und nun das Verhalten auf der Basis neuronaler Prozesse erklärt. Statt der Abläufe, die ich im ersten Buch beschrieben und in Form von Flussdiagrammen dargestellt habe, geht es nun um die Prozesse auf der Ebene der Nervenzellen im Gehirn. Und statt der Flussdiagramme gibt es Abbildungen von Neuronen. Den dritten Teil habe ich im großen und ganzen unverändert gelassen.

 

universRegel

Die universelle Regel -wie über die Regelung der Informationsverarbeitung die Welt im Kopf entsteht

Erschienen 2013 im Sierke Verlag

Da ich bereits zwei Jahre nach meiner Entdeckung der Ursache der ADHS wusste, dass ich letztlich eine Formel als Erklärung würde liefern müssen – was ich trotz des Untertitels meines ersten Buches noch nicht getan hatte -,war die Entwicklung und formale Beschreibung der Regel letztlich unabdingbar. Formale Beschreibung, das heißt, die Entwicklung von Regeln, mit denen sich die Arbeitsweise des Gehirns und das menschliche Verhalten sowohl von als ‚normal‘ geltenden Menschen als auch von solchen mit dem ADHS-Etikett beschreiben und erklären lassen. Es hatte sich ebenfalls herausgestellt, dass eine einzelne Formel dafür nicht ausreichen würde, sondern ein Regelwerk entwickelt werden musste, um die Arbeitsweise  eines menschlichen Gehirns zu erklären.

Das Buch war zunächst als Fachbuch auf einen sehr begrenzten Leserkreis zugeschnitten, bei dem ich voraussetzen konnte, dass er die Materie kennt und auch – obwohl es sich bei dieser Regel um ein bisher noch unbekanntes und daher neues Regelwerk handelt – dieses dennoch einordnen kann. Da sich eine Publikation aus wirtschaftlichen Gründen jedoch nicht gerechnet hätte, musste ich es inhaltlich erweitern, um einen größeren Leserkreis anzusprechen.

Im Vorwort und auch in der Einleitung als erstem Teil  habe ich deshalb geschrieben, dass der zweite Teil die Prämissen enthält, deren Kenntnis notwendig ist, um die nachfolgenden Ausführungen einordnen und verstehen zu können. Ob diese Voraussetzungen für ein Verständnis der nachfolgenden Kapitel ausreichen, bleibt allerdings dahingestellt.

Der erste Teil enthält grundsätzliche Fragestellungen zur Behauptung, es gebe zwei verschieden arbeitende menschliche Gehirne.

Der zweite Teil beginnt mit einer Zusammenfassung wesentlicher Aspekte der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), da ich über die Beschäftigung mit diesem Thema zu der bereits genannten Idee des Vorhandenseins zweier Gruppen bzw. zweier Arten des Denkens gelangt bin. Daran schließt ein Abschnitt zu den Entdeckungen der beiden Gruppen an, der eine Einführung in die Theorie von Schwank und ihre Erklärung der Begriffe „prädikativ“ und „funktional“ enthält. Es folgen die Beschreibung meiner Entdeckung und Fallbeispiele aus den Beobachtungen, die ich schon im ersten Buch beschrieben habe.

Menschliche Informationsverarbeitung betrifft im Wesentlichen die Frage, wie wir zu unserem Wissen über die Welt kommen und wie dies in den Kopf kommt. Mit dieser Frage, wie nach derzeitigem Stand der Forschung Wissen über die Wirklichkeit ins Gehirn kommt, befasse ich mich im Kapitel zum Konstruktivismus, in dem ich vor allem auf Jean Piagets konstruktivistische Sicht eingehe. An dieses schließt ein Kapitel mit einer Einführung in seine Terminologie an, gefolgt von einem Kapitel zu Neuronen und deren Verschaltung, welches dem Verständnis der Beschreibungen im vierten Teil des Buches dienen soll, in dem es um das Wahrnehmen, Erkennen und Verstehen geht. Dieser zweite Teil endet mit einem kurzen Überblick zu den Kognitiven Architekturen, Modellen, die im Fachbereich der Kognitionspsychologie entwickelt wurden und erklären sollen, wie unser Gehirn funktioniert. Ihnen stelle ich meinen Ansatz gegenüber.

Teil 3 behandelt das Kernthema des Buches: die „Universelle Regel“. Diese Regel besitzt einen zu explizierenden Zusammenhang mit der Kausalität. Ich beginne mit der Beschreibung zweier Regeln, die in der Kognitionspsychologie bekannt sind, auf welche mein Ansatz zurückgeht und an denen er festgemacht ist. Sodann folgt ein Kapitel zur Rolle der Kausalität in den Wissenschaften, in dem ich neben einem kurzen Überblick zu physikalischen und psychologischen Auseinandersetzungen mit dem Thema etwas ausführlicher auf diejenigen Philosophen und deren Theorien zur Kausalität eingehe, die wesentlichen Einfluss auf unsere Vorstellungen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen hatten und auch die Psychologie beeinflusst haben. Den Hauptteil bildet die Präsentation der Regel, ihre formale Beschreibung, Differenzierung und Explikation. Dazu habe ich mehrere neue Symbole einführen müssen, da es für Verknüpfungselemente, die Teil der Formeln sind, bisher keine mathematischen Zeichen gibt. Für eine vollständige Formalisierung des Regelwerkes fehlen mir die mathematischen Kenntnisse.

In Teil 4 habe ich schließlich den Versuch unternommen, die Anwendung der Regel am Beispiel der menschlichen Informationsverarbeitung beim Wissenserwerb zu demonstrieren. Darin werden das Gedächtnis, die Wahrnehmung, das Erkennen und das Verstehen aus der geänderten Sicht beschrieben. Den Abschluss dieses dritten Teils bilden die Kapitel zur Aufmerksamkeit und zu den Kriterien für eine Zugehörigkeit zu einer der beiden Gruppen.

Dieses Regelwerk liegt der menschlichen Informationsverarbeitung zugrunde, mit ihm erhebe ich den Anspruch auf seine universelle Gültigkeit.

 

 

Fiasko

ADHS – ein wissenschaftliches Fiasko. Ein Plädoyer für den Paradigmenwechsel

Erschienen 2015 bei BoD

Wiederholt bin ich gefragt worden, weshalb sich meine Erklärung der ADHS-Ursache nicht verbreiten lässt, ob sie vielleicht falsch wäre. Anderenfalls hätte man doch in der Öffentlichkeit längst davon gehört. Nur: bei der Erforschung der derzeitigen Faktoren – von Ursachen spricht niemand mehr – tritt man seit Jahrzehnten auf der Stelle.

Von Wissenschaftlern erhielt ich, wenn ich danach fragte, zur Antwort, mein Ansatz passe nicht in die derzeitige wissenschaftliche Landschaft, für ihn sei die Zeit noch nicht reif. Nachdem das ADHS-Thema aber auf den Nägeln brennt, erschien mir diese Behauptung absurd, weshalb ich wissen wollte, womit man diese Aussage begründet. Das Ergebnis meiner Erkundigungen ist dieses Buch.

Einleitend schildere ich darin drei kurze Beispiele, um dann sogleich zum Thema zu kommen: warum geht in den Wissenschaften, die sich mit ADHS befassen, nichts weiter, und warum kommt niemand auf die Idee zu fragen, ob man sich nicht geirrt habe und das Verhalten gar keine Störung ist.

Im zweiten Teil gehe ich zunächst auf das abweichende Verhalten und seine Erklärung in der derzeitigen Störungsperspektive ein. Das darauffolgende Kapitel enthält einen kurzen Abriss der ADHS-Geschichte.

Im dritten Teil stelle ich die „Ursache“ vor. Dabei gehe ich nicht sofort auf meinen Ansatz ein, sondern beschreibe, was Frau Prof. Schwank herausgefunden hat, um erst danach meine  eigenen Beobachtungen zu schildern. Das nächste Kapitel enthält dann die Erklärung des Verhaltens aus der neuen Perspektive – als eine komplementäre Art des Denkens und Verhaltens. Dieser Teil schließt mit einem Kapitel ab, in dem ich die Vorteile der vermeintlichen Störung vorstelle, also den Zweck erkläre, denn dieses Verhalten hat.

Im vierten Teil beschäftige ich mit den Gründen, weshalb es derzeit nicht gelingen kann, diese neue und richtige Interpretation des Verhaltens publik zu machen: die Wissenschaft und ihre Art zu forschen sind selbst das Hindernis! In den ersten drei Kapiteln erkläre ich die Fehler, die in die Sackgasse geführt haben, aus der die Wissenschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht herauskommen kann. Das letzte Kapitel schließt mit einer Folgerung dieses Fiaskos und gibt einen Ausblick darauf, was passieren muss, damit ADHS nicht länger fälschlicherweise als Störung oder Krankheit interpretiert wird.

Impressum

Verantwortlich für Webinhalt
Elisabeth Dägling
E-Mail: info@kausalitaet-und-adhs.de

Konzeption und Produktion Web
mw ² >multidesignstudio
München
www.mw2.org

Haftungshinweis:

Trotz sorgfältiger Prüfung und ständiger Aktualisierung können wir keine Haftung für die auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte übernehmen. Dies gilt auch für die Seiten, die von dieser Seite aus verlinkt sind. Für deren Inhalt sind ausschließlich die Betreiber der Webseiten verantwortlich. Ebenso betrifft das Seiten, die mittels Link auf diese Seite verweisen. Des weiteren behalten wir uns das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der hier bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

Das Copyright der auf dieser Seite verwendeten Texte u. Illustrationen liegt bei E. Dägling. Das Verwenden der Texte ist nur nach Rücksprache möglich.